Wir über uns:

Die FSV Fanszene im Block N auf der Südtribüne ist wohl mit die kleinste der zweiten Liga.
Vor dem Aufstieg aus der Regionalliga 2007 in das Unterhaus der Bundesliga hatten wir jahrelang unser Domizil im Block E der alten Haupttribüne. Da zu diesem Zeitpunkt die Spiele des FSV nur vor wenigen Zeitzeugen statt fanden und es auch keine großen DFL-Auflagen gab, durften wir viele Spielzeiten auf den Holzbänken stehen. Von dort aus gelang es uns, mit wenigen Mitstreitern recht passable Stimmung zu machen. Unvergessen bleibt die Atmosphäre bei den Spielen gegen 1860 II und den FC Ingolstadt kurz vor dem Aufstieg.
Nach diesem Sprung nach oben ging es für ein Jahr (Spielzeit 2008/09) in die WM-Arena in den Stadtwald. Der Bornheimer Hang wurde zur dieser Zeit umgebaut. Die vorübergehende Heimat der FSV-Supporter war fortan Block 38 auf der Westtribüne. Dank eines unerwarteten Zulaufs an jungen Leuten und dem Dach über dem Kopf gelang es uns teilweise in dieser riesigen Schüssel, die von sehr wenigen Zuschauern meistens nur zu einem Bruchteil gefüllt war, ganz ordentlich zu supporten.
Im Sommer 2009 durften wir dann endlich wieder unsere Heimspiele am Bornheimer Hang austragen. Immer noch 2. Liga. Die Vorfreude auf das eigene Stadion war riesig, die Erwartungen, die daran geknüpft waren ebenfalls. Doch schon schnell wich dies alles der Ernüchterung.
Das neu gebaute Stadion erwies sich als 18 Millionen Euro teure Bausünde. Keine Überdachung der Stehränge, fehlende Rückwand der Gegentribüne, zu wenig Scheißhäuser, und Kioske hat man erst gar nicht bedacht. Dies nur ein kleiner Auszug aus der Mängelliste.
Unstimmigkeiten unter den Fans, wie ein katastrophaler Saisonstart haben uns brutal aufschlagen lassen und es dauerte lange, bis sich die Südtribüne so richtig konsolidierte.
Die Bornheimer Szene besteht momentan aus etwa 70 Leuten, wobei wir noch Erweiterungspotential haben. Erfreulicherweise bevölkern mittlerweile recht viele junge Leute den Block N, und senken das immer noch zu hohe Durchschnittsalter der Aktiven. Die drei aktiven Fangruppen sind neben SB`79 noch die "Bornheimer Falken", die sich in diesem Jahr gegründet haben und die Ultras von der "Senseless Crew", die es schon seit 2002 gibt. Seit kurzem haben sie mit der "Broken AbdoleSCense" eine Jugendgruppe, doch ähnlich wie der Muttergruppe setzen ihnen immer wieder Stadionverbote zu.
Im Block O auf der Süd stehen nochmals so an die 30 stimmungsbereite Anhänger, doch die leben so ziemlich in ihrer eigenen Welt, was den Support angeht. Sind unserer Szene nicht direkt zu zurechnen, aber machen fleißig beim Wechselgesang mit.
Wer als Gästefan an den Bornheimer Hang kommt, muss nicht unbedingt um sein Leben fürchten. Die Szene ist überwiegend friedlich, nur ein paar Jung Ultras versuchen sich öfters im pöbeln. Aber wirklich gefährlich sind die wahrscheinlich nicht. Pyro gibt es schon seit Jahren nicht mehr, auch wenn es manche vielleicht gerne hätten
Eine Legende seit 1979
SB`79 ist nicht nur der älteste Fan-Club des FSV, sondern neben dem Eintracht Fan-Club "City" die am längsten aktive Fangruppe Frankfurts überhaupt. Seit über 30 Jahren gibt es uns. Mit Höhen und Tiefen. Wir standen in unserer Vergangenheit schon oft vor dem Aus und haben uns immer wieder selbst aus der Scheiße gezogen. Wir waren früher gehasst und haben es heute zu etwas Ansehen gebracht. Wir sind stolz auf unsere Tradition, aber leben im hier und jetzt und schwelgen nicht in der Vergangenheit. SB`79 ist non konform, aber nicht asozial.
Wir haben das jahrelange, schmucklose Dasein des FSV Frankfurt im Amateurfußball schadlos überstanden und die meisten unserer Mitglieder stammen noch aus dieser Zeit.
Das ist wohl auch der Schlüssel zu unserem Erfolg, nämlich dass SB`79 über viele Jahre gewachsen ist und neue Mitglieder nur mit gründlichem Bedacht aufgenommen werden. Es ist nicht unsere Philosophie um jedem Preis zu einem Großklub zu mutieren, sondern wir wollen weiterhin eine homogene Gemeinschaft sein. Deshalb passen die neuen und auch jüngeren Schwarz-Blauen gut ins Schema und machen SB`79 zu dem was wir heute sind.
Aktuell zählen wir über 40 Mitglieder, von denen eigentlich 30 meistens da sind. Wir pflegen eine lockere Organisationsform ohne Schnickschnack wie Beitrag, Vorstand und Satzungen. Hat sich bewährt, denn die meisten sind ohnehin freiheitsliebend und möchten sich in ihrer Freizeit nicht großartig nach Paragraphen und dem ganzen Gedöns richten.
Im Block N stellen wir eine größere Fraktion, die noch dazu recht stimmgewaltig ist. Natürlich haben wir aufgrund unserer Größe auch einen gewissen Einfluss auf Entscheidungen innerhalb der Fanszene. Wir versuchen aber bei Veranstaltungen, Meinungsfindungen und Aktionen alle aktiven FSV-Fans mit einzubeziehen. Es ist zwar nicht normal, dass ein Club mit vielen Mitgliedern jenseits der 30 noch so derart aktive Fanarbeit leistet, aber das ist eine der Besonderheiten beim FSV Frankfurt. Dass es ein Teil unserer Leute manchmal etwas ruhiger angehen lässt oder zum Teil am Bierstand verbringt, liegt eben daran dass wir keine Ultragruppe sind, die 90 Minuten lang hüpft, tanzt und singt.
Für unsere Mitglieder und ganz engen Freunde vertreiben wir SB`79 Streetwear.
T-Shirts, Polos, Sweater, Hoodies, Jacken, Taschen und Hosen. Alles mit dem SB`79 Schriftzug und Logo. Diese Artikel sind seit längerem nicht mehr für jedermann zu erwerben und somit ist bei allem, wo SB`79 draufsteht auch SB`79 drin.
Für alle anderen FSV-Fans und Sympathisanten bieten wir immer wieder coole Klamotten (z.B. Südtribüne, oder Supporters) an.
Anlassgebunden erscheinen immer mal wieder Heftchen von uns (Block 38, Südtribüne Aktuell).
Zu guter letzt noch das Statement, dass SB`79 politisch absolut neutral ist. Bei uns zählt, ob Du in den Club passt, den FSV Frankfurt liebst und nicht was Du wählst.
Aktuelle Freundschaften gibt es derzeit nicht, die Älteren haben noch einen ganz guten Draht zur Adler-Front und Brigade Nassau.
